Kopfkino im Pulverturm

Geschichte erlebbar gemacht

Mit dem Projekt „Kopfkino im Pulverturm“ hat das Stadtmarketing Rheinberg – getragen und unterstützt durch den Förderverein – ein außergewöhnliches Format zur Vermittlung von Stadtgeschichte umgesetzt. In den historischen Resten des Rheinberger Pulverturms wurde die Geschichte der Stadt durch eine Kombination aus Licht, Sound und Erzählung erlebbar gemacht. Besucherinnen und Besucher begaben sich dabei in kleinen Gruppen auf eine rund 30-minütige Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte Rheinberger Geschichte.

Inszenierung mit Licht und Klang

Das „Kopfkino“ verband historische Inhalte mit moderner Inszenierung durch das Redroom-Recording-Tonstudio. Ein akustisches Hörspiel, Lichtinstallationen und visuelle Effekte sowie passende Geräuschkulissen – etwa Explosionen oder Pferdehufe – ließen die Geschichte lebendig werden.

Die besondere Atmosphäre entstand auch durch die Kulisse des Pulverturms mit seinen massiven Mauern und seiner bewegten Geschichte als Munitionslager, Zollstation und Gefängnis.

Ein besonderer Zugang zur Stadtgeschichte

Das Konzept zielte darauf ab, Geschichte nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen. Die Besucher wurden eingeladen, sich auf die Darbietung einzulassen und durch die Kombination aus Klang, Licht und Erzählung eine eigene innere Vorstellung der historischen Ereignisse zu entwickeln.

Nutzung historischer Orte für neue Formate

Das Projekt zeigt, wie historische Orte in Rheinberg neu interpretiert und kulturell genutzt werden können. Mit dem „Kopfkino“ wurde der Pulverturm als besonderer Veranstaltungsort in den Fokus gerückt und für kulturelle Formate erschlossen.

Die positive Resonanz der Besucher unterstrich das Potenzial, Geschichte, Kultur und Erlebnis miteinander zu verbinden.